Projekte zu Marcel Mauss

von Prof. Dr. Stephan Moebius

 

Die elementaren Diskurse der Gabe.

Marcel Mauss' paradigmatische Wirkung auf die gegenwärtigen Sozial- und Kulturtheorien

(DFG-Projekt ab Februar 2005)

Das Projekt behandelt die soziologiegeschichtliche Wirkung von Marcel Mauss (1872-1950) und die in seinem berühmten Essay über die Gabe (1925) angelegte allgemeine Theorie der Verpflichtung und Besessenheit. Der Neffe und Schüler des französischen Soziologen Emile Durkheim prägte nach dem Ersten Weltkrieg nachhaltig die französische Soziologie, begründete in der Zwischenkriegszeit die Ethnologie in Frankreich und inspirierte mit seinem Werk unterschiedliche, auch gegenwärtig relevante sozial- und kulturwissenschaftliche Theorien. Die Bedeutung des Denkens von Mauss auf zentrale Theorien und Thematiken der Geistes- und Sozialwissenschaften wurde bislang weder in Frankreich noch in der internationalen Forschung umfassend untersucht.

In einem ersten Projektteil, der an der Universität Freiburg bearbeitet wurde, wurden bereits Mauss’ Denken in dem real-, soziologie- und wissenschaftsgeschichtlichen Kontext verortet, die für ihn selbst formenden Einflüsse herausgearbeitet, seine zentrale Rolle für die Institutionalisierung der Durkheim-Schule untersucht und seine politischen Schriften und Aktivitäten vorgestellt.

• Publikationen dazu: Marcel Mauss, Konstanz: UVK 2006; Gift – Marcel Mauss’ Kulturtheorie der Gabe (mit C. Papilloud), Wiesbaden 2006; Die sozialen Funktionen des Sakralen. Marcel Mauss und das Collège de Sociologie. In: Moebius/Papilloud (Hrsg.): Gift – Marcel Mauss’ Kulturtheorie der Gabe. Wiesbaden 2006, S. 57-80; Intellektuelle Kritik und Soziologie. Die politischen Schriften von Marcel Mauss. In: S. Moebius/G. Schäfer (Hrsg.): Soziologie als Gesellschaftskritik. Festschrift für Lothar Peter, Hamburg 2006, S. 142-160; Die Gabe – ein neues Paradigma der Soziologie? Eine kritische Betrachtung der M.A.U.S.S.-Gruppe. In: Berliner Journal für Soziologie, Heft 3/2006, S. 355-370.

Bei dem aktuell bearbeiteten zweiten Projektteil, der am Max-Weber-Kolleg bearbeitet wird, stehen sowohl die disziplinären als auch interdisziplinären Wirkungen sowie handlungstheoretische und wertkonstitutive Implikationen des Mauss’schen Denkens im Vordergrund. Die Analyse der Wirkungsgeschichte von Mauss soll sich dabei auf zwei Dimensionen beziehen: Zunächst soll das Feld der Mauss-Rezipienten den einzelnen Fachdisziplinen zugeordnet werden. Behandelt werden hier die Soziologie, die Ethnologie und die Philosophie. Innerhalb und zwischen den Fachgrenzen werden dann bestimmte Diskurszusammenhänge des Gabe-Denkens aufgedeckt. Diese Diskurszusammenhänge entstehen aus den an Mauss’ Denken unmittelbar anschließenden und in mehreren Generationen geführten Debatten zwischen Vertretern anti-utilitaristischer, symbolisch-strukturalistischer und kreativ-schöpferischer Positionen und Denktraditionen, die in der zweiten Generation in einer praxeologischen bzw. erfahrungs- und handlungsbezogenen Programmatik konvergieren. Die Forschungen sollen zum einen zur Verbreitung des kulturtheoretischen und praxeologischen Paradigmas der Gabe beitragen. Zum anderen sollen sie deutlich machen, dass in der Rezeption des Gabe-Theorems die für das Verständnis der Gabe konstitutive Fremderfahrung der Besessenheit, der Ergriffenheit und Selbsttranszendenz kaum Erwähnung findet. Untersucht werden soll, welche handlungstheoretischen und wertkonstitutiven Implikationen die Erfahrungen des Ergriffenseins haben.

Die Bearbeitung des Projekts wird durch eine DFG-finanzierte Mitarbeiterstelle unterstützt. Mitarbeiter ist Frithjof Nungesser, M.A.

• Bereits verfasste Publikationen zum zweiten Projektteil: "Gaben der Anerkennung. Integrationstheoretische Potenziale der Kulturtheorien nach Marcel Mauss". (erscheint in "Sociologia internationalis"); "Die elementaren (Fremd-)Erfahrungen der Gabe. Sozialtheoretische Implikationen der Kultursoziologie der Besessenheit von Marcel Mauss und des »radikalen Durkheimismus« des Collège de Sociologie" (eingereicht bei: Berliner Journal für Soziologie); "Entwurf einer Theorie der Praxis aus dem Geist der Gabe. Die Praxistheorie von Marcel Mauss und ihre Wirkungen". In: Festschrift für Bernhard Giesen: Erleben, Erleiden, Erfahren: Zur Konstitution sozialen Sinns jenseits instrumenteller Vernunft (hrsg. von K. Junge, D. Suber, G. Gerber), Bielfeld: transcript 2008.

 

Marcel Mauss: Religion (Edition im Suhrkamp-Verlag) (zusammen mit Axel Paul und Christian Papilloud)

Beabsichtigt ist die deutsche Übersetzung und systematische Edition der religionssoziologischen und religionswissenschaftlich relevanten Texte des französischen Soziologen, Ethnologen und Durkheim-Schülers Marcel Mauss (1872–1950). Zentrale Themen der Religionssoziologie von Mauss sind unter anderem das Opfer, das Gebet, Begräbnisrituale, die religiösen Wurzeln des Strafrechts, die religiösen Erfahrungen und die Theorie der Magie. Wie die Aufnahme in den »Verlag der Weltreligionen« bei Suhrkamp verdeutlicht, hat die Übersetzung der religionssoziologischen Arbeit Die elementaren Formen des religiösen Lebens (1912) von Émile Durkheim ihre bahnbrechende Wirkung für die deutsche Religionssoziologie und Religionswissenschaft bislang nicht eingebüßt. Sie stellt immer noch eine der wichtigsten klassischen Quellen religionssoziologischer Forschung dar. Durkheims 1912 veröffentliche Studie war so erfolgreich, dass darüber die Vorarbeiten und Folgestudien seiner Mitarbeiter, insbesondere seines Neffen Marcel Mauss, aus dem Blick gerieten und kaum rezipiert wurden. Nahezu unbekannt ist die Tatsache, dass Marcel Mauss wesentliche Aspekte der Religionssoziologie seines Onkels mit ausgearbeitet und – vor allem in dem er die evolutionistische Perspektive Durkheims aufgab – weiter entwickelt hat . Der französische Religionssoziologe und Mauss-Experte Camille Tarot etwa schreibt: »Enfin, on a pris l’habitude d’étudier séparément la religiologie de Durkheim et celle de Mauss. Tout montre au contraire qu’il ne faut pas les séparer si l’on veut entendre leur dialogue et ses enjeux toujours d’une brûlante actualité«.

Die bislang vernachlässigte Bedeutung von Mauss für die Ursprünge und den weiteren Verlauf der Durkheim’schen Religionssoziologie stellt eine wahre Rezeptionslücke auf dem Gebiet der Religionswissenschaft und -soziologie dar. Dabei beinhalten gerade die religionssoziologischen Texte von Mauss neue Zugangsweisen und Erkenntnisse für gegenwärtige religionssoziologische und -wissenschaftliche Forschungen. Aber nicht nur für Religionssoziologen oder Religionswissenschaftler sind die religionssoziologischen Arbeiten von Mauss von Interesse. Denn ebenso wie die religionssoziologischen Studien von Durkheim beschränken sich die Erkenntnisse von Mauss‘ religionssoziologischen Forschungen nicht allein auf das Feld der Religion, sondern können auch auf andere Bereiche angewendet werden. Insgesamt sind die religionssoziologischen Studien von Mauss ein Instrumentarium von allgemeiner sozial- und kulturtheoretischer Bedeutung, besonders für die Ethnologie, Philosophie, Psychologie, Rechtswissenschaft, Anthropologie, Geschichtswissenschaft und Allgemeine Soziologie.

  

Kultur. Themen der Soziologie

»Kultur« ist fächerübergreifend einer der zentralen Schlüsselbegriffe gegenwärtiger Forschungen. Haben kulturtheoretische Fragestellungen bereits um 1900 im Mittelpunkt der Soziologie gestanden, so ist »Kultur« schließlich seit dem cultural turn im letzten Drittel des 20. Jahrhunderts zum allgemeinen Leitbegriff der Geistes- und Sozialwissenschaften avanciert, die sich zunehmend als »Kulturwissenschaften« verstehen.

Der Band gibt einen systematischen Überblick über Begriffe, Ansätze und Forschungsfelder der Kultursoziologie, angefangen bei den soziologischen Klassikern bis hin zu aktuellen Kulturtheorien. Er erscheint im transcript-Verlag Bielefeld in der Reihe "Einsichten. Themen der Soziologie".

 

Das Sakrale, die Sünde und der Tod.

Robert Hertz' religions-, kultur- und wissenssoziologische Studien. Übersetzung und Einleitung in das Werk (Herausgabe zusammen mit Christian Papilloud)

Warum gibt es bei den meisten Menschen eine Vorherrschaft der rechten Hand? Wie kommt es, dass Leichen als unrein und Ekel erregend betrachtet, ihre Skelette aber gar als heilige Reliquien verehrt werden? Gibt es ein reines/rechtes und unreines/linkes Sakrales? Warum vereinigt der Tod die Menschen? Auf diese Fragen gibt der Soziologe, Folklorist und Ethnologe Robert W. Hertz (1881-1915) in den erstmals auf Deutsch veröffentlichten religions-, kultur- und wissenssoziologischen Beiträgen weitreichende Antworten. Er analysiert die »dunklen Seiten der Menschheit«: Das Verbrechen, die Sünde, das unreine Sakrale und den Tod. Hertz gilt als der wahre Vater des (Post-)Strukturalismus, als erster Thanatosoziologe und Theoretiker von Übergangsriten. Seine außergewöhnlichen Arbeiten wurden nicht nur von seinen Lehrern Émile Durkheim und Marcel Mauss aufgenommen, sie sind vom Collège de Sociologie um Georges Bataille bis in die gegenwärtige Soziologie, Religionswissenschaft, Thanatologie und Ethnologie eine nachhaltige Inspirationsquelle geblieben. Bei den Texten des Bandes handelt es sich um die Studien Beitrag zur Untersuchung der kollektiven Repräsentation des Todes (der Text wurde im Heft 10 der Année sociologique im Jahre 1907 veröffentlicht), Die Vorherrschaft der rechten Hand (veröffentlicht im Jahre 1909 in der Revue Philosophique) und Sünde und Sühne in primitiven Gesellschaften (rschienen im Jahre 1922 nach dem Tod von Hertz in der Revue de l’Histoire des Religions, und von seinem Freund Marcel Mauss eingeleitet und veröffentlicht). Umrahmt werden diese Beiträge durch ein Vorwort des Hertz-Experten Robert Parkin, einer ausführlichen Einleitung der Herausgeber in das Leben und Werk von Robert Hertz sowie mit einer vollständigen Bibliographie von Hertz’ Schriften. Der Band ist eine Einführung zu einem der bedeutendsten Intellektuellen der französischen Soziologie und Kulturanthropologie.

 Der Band ist im Februar 2007 bei UVK/Konstanz erschienen.

 

Marcel Mauss. Eine Klassiker-Einführung

Die Einführung zu Marcel Mauss stellt in prägnanter und allgemeinverständlicher Form das Denken von Marcel Mauss vor, setzt es in einen sozial- und ideengeschichtlichen Kontext und skizziert die über Fächergrenzen hinausgehenden Wirkungen , ohne der oben skizzierten systematischen Rekonstruktion der Wirkungsgeschichte von Mauss vorweg zu greifen. Die Einführung ist Teil des oben skizzierten DFG-Projekts zur Wirkungsgeschichte von Mauss' Denken. Obgleich Mauss nicht nur der Neffe, sondern vor allem der wichtigste Schüler und Mitarbeiter Emile Durkheims war, ist er in Deutschland kaum bekannt. In der deutschsprachigen soziologischen und kulturwissenschaftlichen Literatur mangelt es an Publikationen, die einen fundierten Überblick über das Denken, die Leistungen bei der Konsolidierung der Durkheim-Schule, die lebensweltliche und ideengeschichtliche Kontextualisierung sowie die Wirkungen des Soziologen und Ethnologen Marcel Mauss geben. Die ist erstaunlich, da das Interesse an den Arbeiten von Mauss, ähnlich wie bei Maurice Halbwachs, durchaus vorhanden ist. Und noch weit mehr als Halbwachs prägte Mauss das soziologische und ethnologische Denken bis in die Gegenwart: So gibt es eine Vielzahl von soziologischen, kultur- und religionswissenschaftlichen Theorien wie etwa diejenigen von Claude Lévi-Strauss, Jacques Lacan, Pierre Bourdieu, Jean Baudrillard, Jacques Derrida, das Collège de Sociologie um George Bataille, Jean Baudrillard, Marshall Sahlins oder die M.A.U.S.S.-Bewegung (Alain Caillé et al.), die auf das Denken von Mauss entweder aufbauen oder in zentralen Punkten darauf zurückgreifen. Diese Theorien haben über den französischen Diskurskontext hinaus auch in Deutschland immer mehr an Relevanz in den soziologischen und kulturwissenschaftlichen Debatten gewonnen. Mauss’ Denken ist somit nicht nur interdisziplinär, sondern auch international von großer Bedeutung. Die Einführung ist erschienen in der Reihe „Klassiker der Wissenssoziologie“, hrsg. von Bernt Schnettler, 2006, Konstanz: UVK.

   

 

 

Soziologie- und Wirkungsgeschichte des Collège de Sociologie

(DFG-Forschungsprojekt Januar 2003 – Dezember 2004)

Publiziert unter dem Titel:

Die Zauberlehrlinge. Soziologiegeschichte des Collège de Sociologie. Konstanz (UVK)

Die Studie untersucht die Soziologie- und Wirkungsgeschichte des  Collège de Sociologie, das von 1937 bis 1939 in Paris existierte. Die Vorträge der Collège-Mitglieder (Bataille, Leiris, Caillois, Lewitzky, Hans Mayer etc.) umfassen von der Durkheim-Schule (Durkheim, Mauss, Hertz), Georges Dumézil und Alexandre Kojève ausgehende soziologische, ethnologische, religionswissenschaftliche und philosophische Debatten. Gemäß einer umfassenden soziologiegeschichtlichen Methodologie werden die kognitiven, sozialen, wirkungs- und diskursgeschichtlichen Dimensionen untersucht. Zu den Teilnehmern an den Sitzungen des Collège gehörten auch die deutschen Sozial- und Geisteswissenschaftler Walter Benjamin, Hans Mayer und Paul Ludwig Landsberg, deren theoretischen sowie persönlichen Beziehungen zum Collége und seinen Hauptakteuren nach der Betrachtung der sozialen Dimension analysiert werden. Den Schluss bilden Überlegungen zum epistemologischen, methodischen und inhaltlichen Status des Collège sowohl für eine aktuelle soziologische als auch interdisziplinär angelegte Theoriebildung. Die Studie erscheint Januar 2006 beim UVK-Verlag Konstanz unter dem Titel "Die Zauberlehrlinge. Soziologiegeschichte des Collège de Sociologie" (Publikationsbeihilfe von der DFG) und ist meine Habilitationsschrift.

Besprechungen (Auswahl):

"Stephan Moebius – er hat jüngst eine größere monographische Arbeit über den Soziologen Marcel Mauss präsentiert – überrascht uns nun mit einer umfassenden "Soziologiegeschichte des Collège de Sociologie". Der Band bietet mit seinen mehr als 500 Seiten in der Tat ein Standardwerk, und Moebius kennt sich in den Haupt- und Geheimgängen der Intellektuellengeschichte des 20. Jahrhunderts aus wie kaum ein Zweiter." Neue Züricher Zeitung 9. 10. 2006, Feuilleton Seite 28.

"In den Texten des Collège überkreuzten sich viele französische Traditionen und Strömungen: soziologische, ethnographische und philosophische. Man kann das nun in einer breitangelegten Studie nachlesen, die die "Zauberlehrlinge" in den Kontext der französischen Soziologie und der eng mit ihr verknüpften Ethnographie stellt [...]. Der Autor gibt ein detailreiches Bild dieser Traditionslinien, zeichnet den politischen Hintergrund und die Institutionalisierung des Collège nach, räumt den drei so unterschiedlichen Hauptprotagonisten ausführliche Abschnitte ein, widmet sich mit Walter Benjamin, Hans Mayer und Paul Ludwig Landsberg den deutsch-französischen Beziehungen am Collège und kommt auch auf die Frage der Nachwirkungen dieses Projekts. Man findet vieles in diesem Buch: Kaum eine Filiation, die nicht behandelt, deren Protagonisten und wichtigste Texte nicht skizziert werden." FAZ vom 12. Juni 2006, Rubrik: Neue Sachbücher, Seite 45

"Die Sorgfalt des Autors bei der Darstellung ist außerordentlich erfreulich und vor allem, gut lesbar. [...] Langsam zeichnet sich eine Geschichte der europäischen Intellektuellen ab. Jüngst legte Stefan Collini mit "Absent Mind" Studien zur Geschichte britischer Intellektueller vor, Michel Winock porträtierte vom Ausgang des 19. bis zum Ende des 20. Jahrhunderts vor allem die politischen Positionen französischer Intellektueller, Rolf Wiggershaus die politischen und wissenschaftlichen Positionen der Frankfurter Schule. Hier also ist es, ein weiteres Stück großer Intellektuellengeschichtsschreibung, der "Moebius"."  www.kulturküche.de 21.Juni 2006

 

Gift – Marcel Mauss' Kulturtheorie der Gabe (Herausgabe zusammen mit Christian Papilloud)

Seit der Übersetzung und Veröffentlichung von Die Gabe: Form und Funktion des Austauschs in archaischen Gesellschaften  mangelt es in der deutschsprachigen Soziologie und Kulturwissenschaft an Publikationen, die einen Überblick über das Denken und die länderspezifischen Rezeptionen der Kulturtheorie der Gabe des Ethnologen und Soziologen Marcel Mauss geben. Ziel des Sammelbandes ist, die Bedeutung seines Essays über die Gabe für die gegenwärtigen Sozial- und Kulturtheorien zu analysieren. Der Sammelband soll auch die internationale Zirkulation des Gabe-Denkens und einen sich damit bildenden Gabe-Diskurs zwischen Deutschland und Frankreich sichtbar machen. Entsprechend teilt sich das Buch in zwei Hauptteile, die von erstmals auf deutsch publizierten Texten Marcel Mauss‘ eingeleitet und abgeschlossen werden. Ausgewiesene Kulturwissenschaftler und Soziologen, die sowohl in Frankreich als auch in Deutschland forschen und lehren, haben zu dem Buch beigetragen. Veröffentlicht wird der Band im Verlag für Sozialwissenschaften (Wiesbaden: VS-Verlag).

http://www.vs-verlag.de/index.php?do=show&sid=e4923a5624c7b9904ea1f7c91d43fbb3&site=w&book_id=10810